Drei Fragen an Alfred Muscat, Inhaber und Stylist von Muscat HairArtist auf der Fressgass‘

Drei Fragen an Alfred Muscat, Inhaber und Stylist von Muscat HairArtist auf der Fressgass‘

Wie lässt sich das Haar auf den Sommer vorbereiten?

„Direkt vor dem Urlaub sollte man seinem Haar eine spezielle Pflege gönnen. Ich empfehle meinen Kundinnen gerne die Salonbehandlung mit Produkten von Olaplex. Sie erfolgt in drei Schritten: Phase eins und zwei bestehen aus dem Bond Multiplier und dem Bond Perfector. Diese Produkte reparieren die Struktur und verschließen ihre äußere Schicht. Das Ergebnis sind sogenannte Olaplex-Haare. Sie fühlen sich an, als wären sie nie strapaziert worden. Das dritte Produkt, den Hair Perfector, nehmen die Kundinnen mit nach Hause. Einmal wöchentlich angewendet, lässt sich das Salonergebnis damit über längere Zeit erhalten. So behandelte Haare sind außerdem weniger anfällig für mögliche Schäden.“

Was empfehlen Sie, um die Haare gegen die negative Wirkung von Sonne, Salz- oder Chlorwasser zu wappnen?

„Dafür hat Kerastase etwas Neues auf den Markt gebracht: eine Leave-in-Creme, die man als Schutz vor der Sonne und als Pflege nach dem Waschen benutzen kann. Zusätzlich gibt es ein Leave-in-Spray, mit dem sich die Haare nicht nur schützen, sondern auch stylen lassen – am besten zu den immer noch angesagten Beachwaves. Ein Après-Shampoo aus derselben Serie verfügt über besonders reichhaltige Inhaltsstoffe, weshalb es für Haare und Kopfhaut ein echte Wohltat ist. Meiner Ansicht nach sind diese Produkte die perfekten Begleiter für den Sommerurlaub.“

Womit kann man seinem Haar nach den Urlaub etwas Gutes tun?

„Eigentlich mit einem Friseurbesuch. Wir zum Beispiel verwöhnen die Haare mit den hochwirksamen Pflegeritualen von Shu Uemura. Die japanische Marke ist für sehr intensive Kuren bekannt. Sie werden je nach Haartyp und Bedürfnis aus drei verschiedenen Ölen zusammengemischt. Für trockene Haare eigenen sie sich deshalb genauso wie für einen geschädigten Schopf.“

Quelle: Journal Frankfurt / Juli 2019 – Beauty Special

Friseure mit Fingespitzengefühl

Friseure mit Fingespitzengefühl

Neben makelloser Haut zählen gesunde, glänzende Haare zu den Schönheitsidealen. Umso wichtiger ist es, seinen Schopf nicht nur zu pflegen, sondern auch regelmäßig schneiden zu lassen – und zwar bei einem Friseur, der sein Handwerk beherrscht. Etwa bei Alfred Muscat, dem Inhaber von Muscat HairArtist, einem Salon auf der Fressgass‘. Der Stylist verfügt über viel Erfahrung, hat schon in verschiedenen Ländern gearbeitet und versteht sich ebenso auf Schnitt wie auf Farbe.

Bevor er zu Schere oder Pinsel greift, ist allerdings eine individuelle Beratung an der Tagesordnung. „Dafür nehmen wir uns viel Zeit, auch weil sich das gewünschte Ergebnis mitunter nicht immermit den tatsächlichen Möglichkeiten deckt“, so Muscat. Außerdem rate er von Farbveränderungen ab, die den Haaren schlecht bekämen. „Zurzeit ist Platinblond sehr angesagt. Dieser Ton lässt sich aber nicht immer realisieren, wenn man starke Schäden vermeiden will.“ Obendrein sollte die Farbe zum jeweiligen Typ passen. Das gilt natürlich auch für den Schnitt, bei dem die Gesichtsform eine erhebliche Rolle spielt. Für ein langes, schmales Gesicht zum Beispiel eignet sich Muscat zufolge Volumen an den Seiten, aber nicht am Oberkopf.

Handwerkskunst und Wohlfühlambiente

Außer dem handwerklichen Know-how hat der Stylist ein gutes Händchen dafür, die neuesten Trends auf dezente Weise umzusetzen. „Schließlich befinden wir uns in Frankfurt. Das ist weniger eine Modestadt als ein Finanzzentrum.“ Trotzdem seien hippe Kurzhaarschnitte für Frauen auch hier immer mehr en vogue, beispielsweise der Pixie-Cut, der sich gut variieren lasse. Kundinnen, die lange Haare haben oder wünschen, kommen ebenfalls in seinen Salon. Durch Tape- und Bonding-Extensions kann er diesen Traum erfüllen und in kurzer Zeit auch einen volleren Schopf zaubern. Weil er mit osteuropäischen Haaren arbeitet, die der Haarstruktur hiesiger Frauen ähneln, ergibt sich ein harmonischer Gesamteindruck – den die passende Farbe unterstreicht.

Derzeit liegen auch Brauntöne und Babylights im Trend, also viele feine Strähnen, die ein bis zwei Nuancen heller als der Grundton ausfallen. Dadurch lässt sich die Naturfarbe wunderbar veredeln. Männer müssen darauf gleichfalls nicht verzichten. Zudem ist Muscat ein Spezialist für subtile Farbkorrekturen wie Grauhaarkaschierung. Mit seinem Angebot richtet er sich also an Kundinnen und Kunden, die er gleichermaßen überzeugt.

Quelle: Journal Frankfurt / Juli 2019 – Beauty Special